Stadt bei Nacht - Free Template by www.temblo.com
L Y R I K
Und das Auge zwinkert

Da heißt es
Man solle nicht zögern

Festhalten, davon rät man ab
Der Mensch will frei atmen

Wer sich nicht selbst überholt
Taugt nicht und Namen behält
Man nicht mehr

Und überhaupt leben
Wir ständig im Umbruch

Dabei hatten wir uns doch
An das Wiederkäuen gewöhnt

© Sabine Fenner

15.4.12 16:20


BUCHPROJEKT für den guten Zweck!

"Wenn ich an den kleinen Dingen hafte"
HERZNAHE Worte
von Sabine Fenner



ISBN: 978-3-8442-1806-0
Preis: 9,80 €
124 Seiten, s/w, Softcover
www.epubli.de

Mit dem Kauf dieses Büchleins unterstützen Sie den
Förderverein für Menschen im Regio Klinikum Elmshorn e.V
5,00 EUR von jedem verkauften Exemplar gehen an den Verein.

www.foerderverein-klinikum-elmshorn.de

L e s e p r o b e n >>

9.2.12 14:31


Sicherheitshalber

Ich will mich so nicht anbieten
Halb gekleidet und ohne ein
Deodorant zu verwenden

Stolpere nicht gerne zur Tür herein
Wenn ich eintrete
Gehe ich bedacht über die Schwelle

Wandere auf bestellten Feldern
Halte nichts davon
Ungereimtheiten unterzupflügen

Nehme auch Hindernisse in Kauf
Trainiere stets hart
Um Unebenheiten zu überwinden

Von einspurigen Wegen halte ich nichts
Sie engen ein und zeigen nur eine Richtung auf
Worte sollten ein Echo finden

© Sabine Fenner

30.1.12 13:20


Ach, ich will nichts

Nur möchte ich sagen können
"Heut war ein guter Tag"
Luft holen aufs Neu
  
Unser Leben ist kurz
Springen wir ins Glück
Es zu halten, ist schwer
 
Und ein neuer Morgen bricht an
Verstehen, dass es da so viel gibt
Was immer wieder gelebt werden will

© Sabine Fenner

30.12.11 16:02


Auf ein Wort

Kaum haben wir uns umgedreht
Und schon zieht die uralte Spur
Wieder ein in die Herzen
Die Kindheit blüht auf
   
Die Himmel sind erfüllt
Und ich las heute von dem Anderen
Mit wohligen 22 Grad
Ich kann nicht bis dahin denken

Und ein Wind weht mir ins Fenster
Es gibt so viel zwischen Himmel und Erde
Doch nun ist es Zeit, die Tannen zu stecken
Die Kunde eilt ihm voraus...

© Sabine Fenner

7.12.11 16:48


Auf meinem Gesicht

Ich bin hier
Zwischen Bäumen
Und den Jahresringen
Welche Frau pflegt sie nicht

Ich sitze da, wo ich bin
Und aus dem Schiff klingt
Glockenklarer Gesang
Und dieser Duft von Zimt

Lasse ab
Auch wenn ich weniger werde
Und was zählt es schon
Ist man dann mehr?

Was wäre diese Zeit
Ohne die Schatulle
Mit allen Schätzen
Aus vergangenen Tagen

So bewahre ich sie
In meinem Herzen die Gesichter
Und den Inhalt breite ich aus

© Sabine Fenner

5.12.11 09:54


Nur ein Leben unter vielen

Nein, ich fluche nicht
Wie könnte ich mich echauffieren

Ich will meine Füße laufen lassen
Und ich bin da, mich zu paaren
Gedanken zu teilen und
Unebenheiten beim Namen zu nennen

Was ich sammelte, gebe ich weiter
Ich stille meinen Durst
Gebrauche meine Hände
Die Formen sind in meinem Kopf
Und wenn der Regen fällt
Weiß ich, dass das Korn gedeihen wird

Ja, und ich schenke gerne
Was mich ausmacht
Es sind Farben und Lieder
Ich finde sie als Geschenk
Und manchmal herznahe Worte

© Sabine Fenner

23.11.11 12:11


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