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L Y R I K |
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Und das Auge zwinkert
Da heißt es Man solle nicht zögern
Festhalten, davon rät man ab Der Mensch will frei atmen
Wer sich nicht selbst überholt Taugt nicht und Namen behält Man nicht mehr
Und überhaupt leben Wir ständig im Umbruch
Dabei hatten wir uns doch An das Wiederkäuen gewöhnt
© Sabine Fenner
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Sicherheitshalber
Ich will mich so nicht anbieten Halb gekleidet und ohne ein Deodorant zu verwenden Stolpere nicht gerne zur Tür herein Wenn ich eintrete Gehe ich bedacht über die Schwelle
Wandere auf bestellten Feldern Halte nichts davon Ungereimtheiten unterzupflügen Nehme auch Hindernisse in Kauf Trainiere stets hart Um Unebenheiten zu überwinden Von einspurigen Wegen halte ich nichts Sie engen ein und zeigen nur eine Richtung auf Worte sollten ein Echo finden © Sabine Fenner
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Ach, ich will nichts
Nur möchte ich sagen können "Heut war ein guter Tag" Luft holen aufs Neu Unser Leben ist kurz Springen wir ins Glück Es zu halten, ist schwer Und ein neuer Morgen bricht an Verstehen, dass es da so viel gibt Was immer wieder gelebt werden will
© Sabine Fenner
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Auf ein Wort
Kaum haben wir uns umgedreht Und schon zieht die uralte Spur Wieder ein in die Herzen Die Kindheit blüht auf Die Himmel sind erfüllt Und ich las heute von dem Anderen Mit wohligen 22 Grad Ich kann nicht bis dahin denken Und ein Wind weht mir ins Fenster Es gibt so viel zwischen Himmel und Erde Doch nun ist es Zeit, die Tannen zu stecken Die Kunde eilt ihm voraus... © Sabine Fenner
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Auf meinem Gesicht
Ich bin hier Zwischen Bäumen Und den Jahresringen Welche Frau pflegt sie nicht Ich sitze da, wo ich bin Und aus dem Schiff klingt Glockenklarer Gesang Und dieser Duft von Zimt Lasse ab Auch wenn ich weniger werde Und was zählt es schon Ist man dann mehr? Was wäre diese Zeit Ohne die Schatulle Mit allen Schätzen Aus vergangenen Tagen So bewahre ich sie In meinem Herzen die Gesichter Und den Inhalt breite ich aus
© Sabine Fenner
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Nur ein Leben unter vielen
Nein, ich fluche nicht Wie könnte ich mich echauffieren
Ich will meine Füße laufen lassen Und ich bin da, mich zu paaren Gedanken zu teilen und Unebenheiten beim Namen zu nennen
Was ich sammelte, gebe ich weiter Ich stille meinen Durst Gebrauche meine Hände Die Formen sind in meinem Kopf Und wenn der Regen fällt Weiß ich, dass das Korn gedeihen wird
Ja, und ich schenke gerne Was mich ausmacht Es sind Farben und Lieder Ich finde sie als Geschenk Und manchmal herznahe Worte
© Sabine Fenner
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